Lupart fordert einen robusten Umgang mit verurteilten Asylbewerbern

Einen robusten Umgang mit verurteilten Asylbewerbern fordert AfD-Kreisrat Ulrich Lupart. Anlass ist
die Verurteilung eines jungen Afghanen, der im Herbst 2016 in Plauen einen Landsmann aus dem
Fenster gestoßen und schwer verletzt hatte. Dafür gab es vom Richter jetzt fünf Jahre Jugendhaft.
„Und die sollte der Täter Nasir H. in seinem Heimatland absitzen, anstatt dem deutschen
Steuerzahler damit auf der Tasche zu liegen“, sagt Lupart. Bei fünf Jahren käme da immerhin gut eine  
Viertelmillion Euro zusammen, rechnet der Kreisrat vor. „Gleich nachdem der Urteilsspruch am
Freitag in der Zeitung stand haben mich Leute beim Einkaufen angesprochen und ihr Unverständnis,
gar ihren Zorn darüber geäußert, dass sie jetzt für die Kosten über ihre Steuern mit aufkommen
müssen.“ Zumal der Täter als nachhaltig aggressiv beschrieben wurde und dessen Sozialprognose
erwarten lässt, dass er auch nach der Haft gewalttätig bleibt. Natürlich weiß Lupart, dass es aktuell
kaum möglich ist, gerade Afghanistan zur Rücknahme von Straftätern zu verpflichten.  „Aber man
muss es wenigstens versuchen. Etwa durch die Androhung, Hilfsgelder zu streichen.“ Neben Lupart
hatte jüngst auch Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) eine ähnliche Forderung gestellt
und dies mit der Überlastung hiesiger Gefängnisse begründet. Nach MDR-Recherche ist es sogar
möglich, dass Ausländer ihre Haft in den Herkunftsländern absitzen – zumindest innerhalb der EU.
„Wir müssen alles daran setzen, so etwas auch auf andere Staaten auszudehnen“, sagt Lupart, der
bei der Bundestagswahl als Direktkandidat antritt.
Freundliche Grüße
 
Nick Hofmann
Vorstandsmitglied
für den Kreisvorstand der AfD Vogtland