Ehe für alle verfassungsrechtlich bedenklich

AfD-Direktkandidat Ulrich Lupart fordert die anderen vogtländischen Direktkandidaten auf, beim
Thema Ehe für alle persönlich Farbe zu bekennen. „Der Wähler muss am 24. September wissen,
woran er bei uns ist“, erklärt Lupart. Für ihn selbst ist die Sache klar. Er lehnt die Ehe für alle
ab. „Mann, Frau, Liebe, Kind, 45 Jahre verheiratet. So wie er selbst“, hat die linke Tageszeitung „taz“
unlängst über Luparts Verständnis zu Ehe und Familie geschrieben und hätte es wohl treffender nicht
ausdrücken können. Wenn der Bundestag am Freitag die Ehe für alle beschließen sollte, kündigt
Lupart im Falle seines Einzugs ins Parlament heftigen Widerstand an. Er beruft sich dabei auf
verfassungsrechtliche Bedenken, die Kritiker insbesondere der Unionsparteien ohnehin hegen. Gut
möglich also, dass Gegner der Ehe für alle das Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht anfechten
werden. „Und so eine Klage werde ich selbstverständlich unterstützen“, so Lupart.

Mit freundlichen Grüßen

Sarah Händel
für den Direktkandidaten der AfD Vogtland

Über den Autor

Sarah Händel
Kreistagsmitglied, Stadtrat Treuen, Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD)