Nicht länger herumdrucksen

Gibt es bei der Vogtland-SPD etwa so etwas wie Sippenhaft? Diese Frage stellt sich AfD-
Direktkandidat Ulrich Lupart, wenn er Gerüchte verfolgt, wonach sein SPD-Mitbewerber Eric
Holtschke von dessen Chefin, der SPD-Landtagsabgeordneten Juliane Pfeil-Zabel, die Kündigung
erhalten habe. Holtschke ist Büroleiter bei Pfeil-Zabel. Hintergrund des Rausschmisses soll sein, das
Holtschke mit der Plauener CDU-Stadträtin Xenia Börner liiert ist, berichten lokale Medien. Auf deren
Nachfrage halten sich Holtschke und Pfeil-Zabel zwar bedeckt, dementieren den Rauswurf aber auch
nicht. „Wie Frau Börner und Herr Holtschke zueinander stehen ist deren Privatsache“, erklärt Lupart.
„Wenn innerhalb einer solchen Liaison die Mitgliedschaft in unterschiedlichen Parteien aber für die
SPD ein arbeitsrechtliches Problem darstellt, dann sehe ich darin einen echten Skandal“, sagt Lupart.
Und darüber müsse der Wähler auch Bescheid wissen. Lupart hat Holtschke im bisherigen
Wahlkampf als fairen Mitbewerber wahrgenommen und wünscht sich, dass der SPD-Mann nicht
länger herumdruckst. Dass es privat zwischen CDU und SPD übrigens funktionieren kann, ohne dass
beim Chef gleich die Alarmglocken schrillen, zeigt ein Beispiel aus Zwickau. Kerstin Nicolaus (CDU)
und Mario Pecher (SPD) sind verheiratet. Beide gehören dem Sächsischen Landtag an.
Mit freundlichen Grüßen

Sarah Händel
Im Auftrag des
Kreisvorstand AfD Vogtland

Über den Autor

Sarah Händel

Kreistagsmitglied,
Stadtrat Treuen,
Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD)