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Vogtland: Energiewende treibt Technisat nach Polen

### Vogtland: Energiewende treibt Technisat nach Polen ###

AfD-Landtagsfraktion warnt vor weiteren Folgen der Energie- und Standortpolitik

Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass der Technikhersteller Technisat seinen Produktionsstandort im Vogtland (Schöneck) schließen und die Fertigung nach Polen verlagern wird. 70 Mitarbeiter verlieren dadurch ihre Anstellung. Die Begründung der Geschäftsführung ist deutlich: Hohe Energiekosten, steigende Personalkosten und ein immer komplizierter werdender regulatorischer Rahmen, lassen eine wirtschaftlich tragfähige Produktion in Sachsen offenbar nicht mehr zu.

René Standke, Landtagsabgeordneter aus dem Vogtland und Mitglied der AfD-Landtagsfraktion, äußert sich dazu wie folgt: „Technisat ist leider kein Einzelfall. Seit Monaten beobachten wir, dass insbesondere mittelständische Betriebe in Sachsen zunehmend unter Druck geraten. Die Energiepreise gehören zu den höchsten Europas – das ist für viele Unternehmen schlicht nicht mehr tragbar. Hinzu kommt eine Bürokratie, die nicht nur große Konzerne betrifft, sondern gerade kleinere und mittlere Betriebe zunehmend lähmt. In der Summe wird dies letztendlich viele Unternehmen zur Aufgabe zwingen.“

Sachsen braucht eine verlässliche Wirtschaftspolitik
Während andere Länder gezielt auf Industrieansiedlung und günstige Rahmenbedingungen setzen, geraten bei uns bewährte Standorte ins Wanken. Auch in der chemischen Industrie häufen sich in den letzten Wochen Berichte über Standortaufgaben und Abwanderung. Nun trifft es mit Technisat ein Unternehmen, das über Jahrzehnte hinweg ein stabiler Arbeitgeber in der Region war.

„Wir brauchen keine ideologisch motivierten Experimente in der Energiepolitik, sondern eine zuverlässige, bezahlbare, planbare und verantwortungsvolle Versorgung für unsere Wirtschaft“, so Standke weiter. „Wer noch immer daran glaubt, man könne die Industrie mit Strom aus Wind und Sonne allein versorgen, hat den Bezug zur Realität vollkommen aufgegeben.“

Ein Appell an die Verantwortungsträger
Die AfD-Landtagsfraktion appelliert daher an die Landesregierung, die Standortbedingungen für Unternehmen spürbar zu verbessern. Dazu gehören verlässliche Energiekosten, Bürokratieabbau und Planungssicherheit – statt weiterer Belastungen durch ständig neue Auflagen.

Standke abschließend: „Der Verlust dieser Arbeitsplätze ist ein harter Einschnitt – nicht nur für die betroffenen Familien, sondern auch für das Vertrauen anderer Unternehmen in den Standort Vogtland. Die AfD steht für eine Politik, die wirtschaftliche Stabilität, unternehmerische Freiheit und soziale Verantwortung miteinander verbindet – damit Sachsen auch künftig ein starker und lebenswerter Standort bleibt.“

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